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Weshalb sich eine separate E-Mail-Adresse fürs Gaming in der Schweiz bewährt

Online-Sicherheit
Weshalb sich eine separate E-Mail-Adresse fürs Gaming in der Schweiz bewährt
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Gaming-Konten separat verwalten? Wir zeigen Ihnen, warum das Ihre Sicherheit verbessert. Jetzt lesen und profitieren!

Kennen Sie das Gefühl, wenn der E-Mail-Eingang überquillt vor Mitteilungen, Werbung und automatisierten Nachrichten? Dann lohnt es sich, darüber nachzudenken, eine eigene E-Mail-Adresse ausschliesslich für Ihre Gaming-Aktivitäten zu verwenden. Gerade angesichts der Tatsache, dass Sicherheitslücken bei digitalen Diensten leider keine Seltenheit mehr sind, bietet eine separate Adresse einen wertvollen Schutzmechanismus für Ihre persönlichen Daten.

 

Ist eine zusätzliche E-Mail-Adresse fürs Gaming wirklich sinnvoll?

Absolut. Wenn Sie für Spielplattformen, Diskussionsforen oder Newsletter eine eigene Adresse nutzen, behalten Sie nicht nur die Übersicht — Sie schirmen gleichzeitig Ihre Hauptadresse vor unerwünschtem Zugriff ab. Sollte es einmal zu einem Hackerangriff oder einer betrügerischen Nachricht kommen, ist nur Ihre Gaming-Adresse betroffen. Ihre private Kommunikation bleibt davon unberührt. Dasselbe gilt, wenn ein Anbieter von einer Datenpanne betroffen ist.

Wer es noch sicherer haben möchte, verzichtet möglichst auf die Angabe sensibler Informationen beim Erstellen von Gaming-Konten. Und beim Bezahlen? Setzen Sie am besten auf eine Prepaid-Guthabenkarte für Games von von Recharge Schweiz  — so bleiben Ihre Zahlungsdaten privat und Sie bezahlen bequem und anonym.

 

Warum mehrere E-Mail-Adressen Sinn machen

Zwei E-Mail-Adressen sind ein guter Anfang — doch wer wirklich Ordnung und Übersicht in seine digitale Kommunikation bringen will, setzt besser gleich auf mehr. Denn je klarer Sie Ihre E-Mail-Nutzung nach Lebensbereichen gliedern, desto einfacher lassen sich Spam, Ablenkung und Sicherheitsrisiken vermeiden.

Das Magazin Forbes  empfiehlt vier getrennte Adressen — und diesen Rat sollte man sich definitiv zu Herzen nehmen:

  • eine für vertrauliche Daten wie E-Banking
  • eine für den beruflichen Austausch
  • eine private für Freunde und Familie
  • und eine für Online-Shopping, Newsletter oder Ihre Gaming-Aktivitäten

 

Was taugt Gmail als Lösung für Gamerinnen und Gamer?

Gmail ist weltweit einer der meistgenutzten Anbieter — auch in der Schweiz. Die Plattform überzeugt mit umfangreichen Funktionen und hohen Sicherheitsstandards. Trotzdem gibt es einige Aspekte, die man kennen sollte, bevor man sich für diesen Dienst entscheidet.

Vorteile von Gmail für die Gaming-Nutzung:

  • Der Dienst ist weit verbreitet. Gmail wird auf nahezu allen Gaming-Plattformen akzeptiert und funktioniert zuverlässig mit verschiedensten Webseiten.
  • Beim Thema Sicherheit bietet Gmail starke Tools: ein ausgeklügelter Spamfilter, Zwei-Faktor-Authentifizierung und weitere Schutzmechanismen sorgen für ein solides Sicherheitsniveau.
  • Der Dienst ist kostenlos nutzbar — und bietet 15 GB Speicherplatz, die auf Gmail, Google Drive und Google Fotos aufgeteilt werden.
  • Auch die Anbindung an andere Google-Services wie Drive und Kalender läuft reibungslos. Ideal also, wenn Sie Spieltermine koordinieren oder Dateien mit anderen teilen möchten.

 

Und die Nachteile?

  •  Beim Datenschutz muss man Abstriche machen: Gmail scannt Inhalte Ihrer E-Mails, um personalisierte Werbung zu schalten.
  • Darüber hinaus gibt man bei der Nutzung von Google-Diensten einen Teil der Kontrolle über die eigenen Daten ab — andere Anbieter bieten hier teils mehr Transparenz und Wahlmöglichkeiten.

 

Ist es in der Schweiz verboten, mehrere E-Mail-Adressen zu haben?

Nein, selbstverständlich nicht. Es ist völlig legal, beliebig viele E-Mail-Konten zu führen — sei es aus praktischen, beruflichen oder privaten Gründen. Allerdings kann der Gebrauch mehrerer Adressen in bestimmten Fällen kritisch wirken — etwa wenn sie zum Erstellen gefälschter Identitäten, zur Umgehung von Sperren oder zum Verbreiten falscher Informationen genutzt werden.

Achten Sie deshalb stets darauf, wie und wofür Sie Ihre Konten verwenden — und prüfen Sie bei Gelegenheit die Nutzungsrichtlinien Ihres Anbieters. Manche E-Mail-Dienste legen fest, wie viele Konten eine Einzelperson erstellen darf oder wie diese verwendet werden dürfen.

 

Weshalb mehrere Gmail-Adressen nützlich sein können

Gmail-Konten lassen sich kostenlos anlegen — und das gleich mehrfach. Wer seine verschiedenen digitalen Bereiche bewusst voneinander trennt, schafft nicht nur mehr Struktur, sondern auch ein Stück mehr digitale Sicherheit. Wenn Sie etwa Ihre berufliche Kommunikation über eine seriöse Adresse mit Klarnamen abwickeln, während Sie fürs Gaming einen Nickname oder Alias verwenden, schützen Sie Ihre Online-Identität wirkungsvoll — und sorgen gleichzeitig für Übersicht.

 

Warum eine eigene berufliche E-Mail-Adresse Pflicht sein sollte

Ein Fantasiename oder Gaming-Pseudonym macht sich in einer Bewerbung oder geschäftlichen E-Mail nicht besonders gut. Eine professionelle Adresse mit Vor- und Nachnamen wirkt seriös und erleichtert die Kommunikation — gerade im Kontakt mit Kundschaft, Kolleginnen und Geschäftspartnern.

 

Und so behalten Sie den Überblick in Ihrem Posteingang:

  • Verwenden Sie Ordner und Labels, um Nachrichten thematisch zu sortieren
  • Beenden Sie unnötige Newsletter — mit Tools wie Clean Email geht das besonders rasch
  • Markieren Sie E-Mails, auf die Sie noch reagieren müssen
  • Nutzen Sie Filter, um bestimmte Mails direkt in vorgesehene Ordner weiterzuleiten
  • Löschen Sie regelmässig alte Nachrichten, die Sie nicht mehr brauchen

Wenn Ihnen das trotzdem schwerfällt: Reservieren Sie jeden Tag ein paar Minuten für Ihre Inbox — das genügt oft schon, um Ordnung zu schaffen.

 

Welche Mail-Dienste eignen sich in der Schweiz für den privaten Gebrauch?

Vorteile Nachteile
Gmail 15 GB Speicher (geteilt mit Drive, Fotos etc.)

Exzellente Suche und Spamfilter

Gute Integration mit anderen Google-Diensten

Google scannt Inhalte für Personalisierung
Outlook 15 GB Speicher

Nahtlose Integration mit Word, Excel, Teams etc.

Guter Phishing-Schutz

Werbeeinblendungen in der kostenfreien Version
ProtonMail Standardmäßig Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Serverstandort Schweiz mit starkem Datenschutz 

Keine Werbung

Nur 1 GB kostenlos

Einige Funktionen wie eigene Domain nur im Bezahlmodell

Yahoo Mail 1 TB kostenloser Speicher

Benutzerfreundliche Oberfläche

Guter Spamfilter

In der Vergangenheit schwächere Sicherheitsstandards

Werbung in der kostenlosen Version

iCloud Mail Perfekte Integration in macOS und iOS

Keine Werbung

Nur 5 GB kostenlos (gemeinsam mit iCloud-Speicher)

Kaum Zusatzfunktionen.

Nur sinnvoll mit Apple-Geräten

 

Ist es eine gute Idee, die eigene E-Mail-Adresse als Benutzernamen zu verwenden?

Was simpel klingt, ist in der Praxis nicht ganz unbedenklich. Zwar lässt sich die eigene Mailadresse leicht merken — doch genau das macht sie für Angreifer besonders attraktiv. Wenn Ihre Adresse bei einem Datenleck auftaucht, kennen Dritte bereits die halbe Login-Kombination. Damit ist es ein Leichtes, sich mit wenig Aufwand Zugriff auf Ihre Konten zu verschaffen. Und obendrein steigt die Gefahr, gezielte Phishing-Mails zu erhalten.

Deshalb ist es sinnvoll, bei Benutzernamen auf Bezüge zur eigenen Identität zu verzichten — vor allem bei Plattformen, auf denen Sicherheitsaspekte eine zentrale Rolle spielen, etwa beim Online-Banking oder bei Behördenservices.

Falls Sie sich dennoch mit einer E-Mail-Adresse anmelden müssen, wählen Sie dafür besser eine separate Adresse, die nicht mit Ihrem Hauptpostfach verknüpft ist. Noch besser: Nutzen Sie einen Dienst, der Ihre Mailadresse verschleiert und Ihre Identität schützt. 

Auch in der Schweiz sind dafür geeignete Tools verfügbar:

  • Firefox Relay erstellt anonyme Weiterleitungen und schützt Ihre echte Adresse
  • SimpleLogin eine quelloffene Lösung zum Erstellen temporärer E-Mail-Aliasse
  • „Mit Apple anmelden“ erstellt individuelle Adressen, die zu Ihrem Apple-Konto weiterleiten

Ein zusätzlicher Tipp für Ihre Online-Einkäufe: Verzichten Sie möglichst darauf, Ihre Kreditkarten- oder Kontodaten anzugeben. Setzen Sie stattdessen auf Prepaid-Geschenkkarten von Recharge Schweiz  — damit bezahlen Sie sicher, schnell und ohne sensible Daten preiszugeben.

 

Wie man eine E-Mail-Adresse findet, die auch in ein paar Jahren noch passt

Eine gute E-Mail-Adresse sollte nicht nur heute, sondern auch morgen noch funktionieren — sei es im beruflichen Kontext oder für private Zwecke. Entscheidend ist, dass sie klar lesbar ist und sich mühelos aussprechen und buchstabieren lässt. Begriffe aus dem Jugendjargon, popkulturelle Bezüge oder Zahlen wie das aktuelle Jahr wirken schnell veraltet oder unprofessionell.

Überlegen Sie sich vorab, wofür Sie die Adresse brauchen: Für Bewerbungen? Für Freunde? Fürs Gaming? Davon hängt ab, wie neutral oder kreativ Sie bei der Wahl des Namens sein sollten.

Verwenden Sie Ihren eigenen Namen, ist es hilfreich, Vor- und Nachname mit einem Punkt zu trennen. Sollte die Kombination bereits vergeben sein, probieren Sie es mit Initialen oder einem Zusatzwort wie „mail“, „office“ oder „kontakt“, das den Zweck der Adresse unterstreicht.

Wenn Ihnen der Schutz Ihrer Identität besonders wichtig ist, können Sie auch nur den Vornamen nutzen — ergänzt durch ein Hobby, ein Adjektiv oder eine Eigenheit, für die Sie im Bekanntenkreis bekannt sind. So entstehen unverwechselbare E-Mail-Namen, die gleichzeitig anonym und persönlich wirken. Ob Sie gerne wandern, ständig frieren oder der Grillmeister der Clique sind — machen Sie es zu Ihrem Merkmal.

 

Ist es sinnvoll, alles über eine einzige Mailadresse zu regeln?

So verlockend es klingt, sämtliche Kommunikation über ein zentrales Postfach zu führen — in der Praxis wird das rasch unübersichtlich. Die Zahl der E-Mails, die wir täglich erhalten, nimmt stetig zu: Rechnungen, Versandbestätigungen, Werbung, Login-Benachrichtigungen … all das landet im selben Kasten und erschwert den Überblick.

Eine einzige Adresse für alle Lebensbereiche bedeutet auch: Wenn diese kompromittiert wird, ist gleich Ihr gesamtes digitales Leben betroffen.

Wer für verschiedene Zwecke unterschiedliche Mailadressen nutzt — z. B. für Berufliches, Privates, Einkäufe oder eben Gaming —, schafft sich ein Stück digitale Ordnung und zusätzliche Sicherheit. Und das ohne grossen Aufwand: Die Einrichtung ist schnell erledigt, der Nutzen dafür dauerhaft spürbar.


Written by

Asisa Abu-oun

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