Was Plattformen über Ihr Spielverhalten wissen und wie Sie sich schützen. Jetzt Beitrag lesen und informiert bleiben!
Wie gut sind Ihre Gaming-Daten tatsächlich geschützt? So gehen Plattformen mit Ihren Informationen um

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wer alles über Ihre Spielaktivitäten im Internet Bescheid weiß? Gerade in einer Zeit, in der immer mehr bekannt wird, wie Unternehmen persönliche Daten sammeln, auswerten und vermarkten, wird der Schutz der eigenen Privatsphäre zu einem zentralen Thema.
In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Informationen beim Gaming tatsächlich mitprotokolliert werden, wie diese weiterverwendet werden können — und welche einfachen, aber effektiven Schritte Sie unternehmen können, um sich online besser abzusichern, ohne auf das Vergnügen beim Spielen verzichten zu müssen.
Sind Online-Gaming-Communities wirklich ein sicherer Ort?
Für viele Spielerinnen und Spieler in Österreich sind Online-Gaming-Communities ein Ort der Begegnung, des Austauschs und des gemeinsamen Spielens. Doch wie sicher sind diese digitalen Räume tatsächlich? Die Erfahrung zeigt: Auch wenn der Umgangston oft freundschaftlich ist, gibt es Risiken, die man nicht unterschätzen sollte.
Sind Online-Bekanntschaften beim Gaming vertrauenswürdig?
Beim Zocken in virtuellen Welten geht es längst nicht mehr nur um Reaktionsvermögen oder Taktik — auch soziale Kompetenzen wie Kooperation und Kommunikation werden geschult. Viele Gamerinnen und Gamer knüpfen dabei Kontakte, aus denen sich mitunter echte Freundschaften entwickeln, die über das Spiel hinausreichen.
So positiv diese Erfahrungen sein können, so wichtig ist es, die Augen offen zu halten. In Online-Chats begegnet man Menschen, die man im echten Leben nie getroffen hat. Und das bringt gewisse Risiken mit sich — von verletzendem Verhalten bis hin zu gezielten Täuschungsversuchen.
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Ihnen jemand persönliche Informationen entlocken möchte, sich ungewöhnlich schnell annähert, um Verschwiegenheit bittet oder sogar finanzielle Unterstützung verlangt.
Wenn sich etwas seltsam anfühlt, ist das meist ein gutes Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Zögern Sie nicht, Nutzerinnen und Nutzer, bei denen Sie ein ungutes Gefühl haben, zu blockieren, stummzuschalten oder zu melden.
Welche Plattformen gelten als besonders sicher?
Kein Anbieter kann hundertprozentige Sicherheit garantieren — auch große Plattformen nicht. Dennoch gelten bekannte Namen wie Steam oder Epic Games als besonders verlässlich. Sie verfügen über bewährte Sicherheitsstandards und legen großen Wert auf Datenschutz, was sie für viele Spielerinnen und Spieler zur bevorzugten Wahl macht.
Geld verdienen mit Handyspielen — ist das wirklich sicher?
Prinzipiell spricht nichts dagegen, auf dem Smartphone Spiele zu nutzen, mit denen sich Geld verdienen lässt. Dennoch sollten Sie vorsichtig sein, denn besonders in diesem Bereich tummeln sich viele unseriöse Anbieter. Versprechungen von raschen oder hohen Auszahlungen sollten Sie immer kritisch hinterfragen. Auch wenn ein Spiel erst dann eine Auszahlung erlaubt, wenn Sie zuvor selbst Geld überweisen, ist höchste Vorsicht geboten — in solchen Fällen handelt es sich mit Sicherheit um einen Betrug.
So minimieren Sie das Risiko beim Spielen um echtes Geld:
Verwenden Sie ausschließlich Apps, die zahlreiche, nachprüfbare Bewertungen haben und aus verlässlichen Quellen stammen. Laden Sie Spiele ausschließlich über offizielle Plattformen wie den App Store von Apple oder Google Play herunter. Zahlen Sie niemals im Voraus oder für Auszahlungen. Geben Sie zudem keine sensiblen Bank- oder Kreditkartendaten preis. Und machen Sie sich bewusst: Geld mit Handyspielen zu verdienen ist weder schnell noch einfach — es erfordert Zeit, Geduld und Ausdauer.
Wie vertrauenswürdig sind Gratis-Gaming-Apps?
Grundsätzlich gelten kostenfreie Spiele-Apps als relativ unbedenklich. Dennoch nutzen viele Anbieter Nutzerdaten gezielt für Werbezwecke oder verkaufen diese an Dritte weiter. Bevor Sie eine App installieren, sollten Sie daher die Bewertungen sorgfältig lesen und prüfen, welche Zugriffsrechte verlangt werden. Eine App, die Zugriff auf Ihre Kamera, den Standort oder das Mikrofon haben will, obwohl das für das Spiel gar nicht nötig ist, sollte kritisch hinterfragt werden.
Geben Sie nur jene Informationen preis, die für die Nutzung wirklich erforderlich sind — vermeiden Sie es, Standortdaten, Ihre Kontaktliste oder Zahlungsinformationen freizugeben.
Woran Sie erkennen, ob eine Gaming-Seite seriös ist
Im Netz gibt es eine Vielzahl an Online-Gaming-Seiten — und viele davon sind tatsächlich seriös und sicher. Sie zeichnen sich durch transparente Nutzungsbedingungen, eine große und aktive Community sowie stabile technische Strukturen aus. Dennoch ist es ratsam, sich vor der Registrierung oder einem Download kurz Zeit zu nehmen und die Plattform genauer unter die Lupe zu nehmen.
Diese Merkmale sprechen für eine vertrauenswürdige Gaming-Plattform:
- Eine gesicherte Verbindung ist das A und O. Sie erkennen sie daran, dass die Webadresse mit „https://“ beginnt und ein kleines Vorhängeschloss-Symbol in der Adresszeile Ihres Browsers erscheint.
- Verlässliche Seiten stellen ihre Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien gut sichtbar zur Verfügung — nicht irgendwo im Kleingedruckten versteckt.
- Achten Sie außerdem auf die korrekte Schreibweise des Markennamens und der Webadresse. Wenn Ihnen Tippfehler auffallen oder der Domainname leicht verfälscht wirkt, sollten Sie lieber Abstand nehmen. Auch die Inhalte der Website selbst sollten sprachlich und inhaltlich einen professionellen Eindruck machen.
Können persönliche Daten über ein Gaming-Konto abgegriffen werden?
Leider ja — und das gilt auch für große, international tätige Unternehmen. Ein bekanntes Beispiel ist der Vorfall bei Twitch im Jahr 2021: Die Amazon-Tochter war von einem massiven Datenleck betroffen, bei dem nicht nur Auszahlungsinformationen, sondern auch Quellcodes öffentlich wurden. Auch Zynga war 2019 Ziel eines Datendiebstahls: Damals gelangten Informationen von über 200 Millionen Nutzerkonten an die Öffentlichkeit, darunter Passwörter, E-Mail-Adressen und Benutzernamen.
Diese Beispiele zeigen: Niemand ist vollkommen sicher. Umso wichtiger ist es, selbst aktiv zu werden und für den bestmöglichen Schutz der eigenen Daten zu sorgen.
Wie Sie Ihre Daten beim Online-Gaming besser schützen können
Neben der Wahl vertrauenswürdiger Plattformen und Apps lohnt es sich, ein paar grundlegende Sicherheitsregeln zu beachten. Die Empfehlungen des Cyber-Sicherheitszentrums der Republik Österreich www.cert.at bietet für österreichische Nutzerinnen und Nutzer wertvolle Orientierung.
Eine der wichtigsten Maßnahmen ist die Verwendung von sicheren, einzigartigen Passwörtern für jedes einzelne Konto. Wer sich diese nicht alle merken kann, nutzt am besten eine geeignete Passwort-Verwaltungssoftware. Programme wie 1Password oder der Steganos Passwort-Manager helfen dabei, komplexe Passwörter zu erstellen und sicher zu speichern.
Wo es möglich ist, sollte zusätzlich die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert werden — etwa bei Plattformen wie Steam , Epic Games oder Xbox. Das erhöht den Schutz vor unbefugten Zugriffen erheblich.
So schützen Sie Ihre Privatsphäre beim Gaming
Ein bewusster Umgang mit persönlichen Informationen ist beim Online-Gaming unerlässlich. Verwenden Sie — wenn möglich — ein Gast- oder ein anonymisiertes Benutzerprofil. Beim Registrieren sollten Sie nur die notwendigsten Angaben machen. Im Chat mit anderen Spielerinnen und Spielern empfiehlt es sich, keine Details preiszugeben, die Rückschlüsse auf Ihre Identität zulassen könnten — wie Ihren vollen Namen, Ihr Geburtsdatum oder Ihren Wohnort.
Vorsicht ist besser als Nachsicht
Tragen Sie aktiv zu einem sicheren und respektvollen Miteinander bei, indem Sie problematisches Verhalten melden. Wenn Ihnen jemand unangenehm auffällt oder Sie ein ungutes Gefühl haben, zögern Sie nicht, diese Person zu blockieren oder stummzuschalten. Öffnen Sie zudem niemals Links, die Ihnen von Unbekannten geschickt werden — auch dann nicht, wenn sie harmlos wirken.
So schützen Sie Ihre Zahlungsdaten beim Kauf von Spielen
Besonders beim Bezahlen sollten Sie wachsam sein. Geben Sie Ihre Zahlungsinformationen niemals auf nicht verifizierten Seiten oder bei unbekannten Anbietern ein. Eine sichere Alternative sind Prepaid-Gamecards von verlässlichen Anbietern wie Recharge Österreich. Damit müssen Sie keine sensiblen Bankdaten angeben und bleiben vor unerwünschten Abbuchungen geschützt.
Downloaden Sie nur über vertrauenswürdige Quellen
Auch beim Herunterladen von Spielen gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Nutzen Sie ausschließlich offizielle Anbieter oder autorisierte Drittplattformen. Achten Sie darauf, dass die Adresse mit „https://“ beginnt — dieses kleine Detail zeigt an, dass die Verbindung verschlüsselt ist und Ihre Daten vor Fremdzugriff geschützt sind.
Wo liegen die Risiken bei der Nutzung von Gaming-Plattformen?
So unterhaltsam und vielseitig Gaming-Seiten auch sind — sie bringen gewisse Nachteile mit sich. Wer regelmäßig spielt, kann ungewollt ins Visier von Phishing-Versuchen geraten oder erleben, dass die eigenen Daten für personalisierte Werbung ausgewertet werden. Viele Spiele sind außerdem gezielt darauf ausgerichtet, Nutzerinnen und Nutzer möglichst lange zu binden. Das geschieht oft durch Belohnungssysteme und Anreize, die zu wiederholten In-Game-Käufen verleiten — eine Taktik, die auf Dauer teuer werden kann.
Wie sicher ist Roblox für Kinder?
Roblox ist eine offene Online-Welt, in der Kinder nicht nur spielen, sondern auch Inhalte selbst gestalten können. Das macht die Plattform spannend — aber nicht ganz unproblematisch. Kinder können dort auf Fremde treffen, mit unangemessenen Inhalten in Berührung kommen oder Ziel von Betrugsversuchen werden.
Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich das Risiko jedoch deutlich reduzieren.
- Achten Sie darauf, beim Erstellen des Benutzerkontos das tatsächliche Geburtsdatum anzugeben — so werden automatisch strengere Schutzmaßnahmen aktiviert.
- Aktivieren Sie zusätzlich die Kindersicherung, um Chats einzuschränken oder Ausgaben zu limitieren.
- Falls gewünscht, kann auch die gesamte In-Game-Kommunikation deaktiviert werden.
Welche Plattform hat die größte Gaming-Community?
Discord
Mit über 200 Millionen aktiven Usern weltweit ist Discord heute das meistgenutzte Kommunikationsnetzwerk im Gaming-Bereich. Fast jede große Spiele-Community — ob Minecraft, Fortnite oder Roblox — hat dort eigene Server, auf denen sich Fans austauschen.
Steam
Als eine der bekanntesten Plattformen für PC-Spiele zählt Steam über 132 Millionen Nutzerinnen und Nutzer. Mit mehr als 50.000 verfügbaren Titeln ist das Angebot riesig und ständig in Bewegung.
Roblox
Rund 70 Millionen junge Menschen sind täglich auf Roblox aktiv, um zu spielen, Inhalte zu gestalten oder sich mit anderen auszutauschen.
Fortnite
Mit über 500 Millionen registrierten Accounts zählt Fortnite zur globalen Spitze. Die Battle-Royal-Community ist riesig und wächst ständig weiter.
Sind Prepaid-Guthabenkarten eine gute Option fürs Gaming?
Wer beim Gaming auf Nummer sicher gehen möchte, ist mit Prepaid-Gamecards bestens beraten. Diese Karten — erhältlich bei vertrauenswürdigen Anbietern wie Recharge Österreich — bieten einen wirkungsvollen Schutz vor Datenmissbrauch, da Sie keine sensiblen Zahlungsinformationen direkt auf der Plattform angeben müssen.
Ein weiterer Vorteil: Mit einem festen Guthaben behalten Sie Ihre Ausgaben besser im Blick. Spontankäufe und ungewollte In-Game-Transaktionen lassen sich so gezielt vermeiden. Auch das Risiko, unbemerkt in ein automatisch verlängertes Abo zu rutschen, entfällt.
Gerade für Vielspielerinnen und -spieler, aber auch für Eltern, die ihren Kindern sicheres Gaming ermöglichen wollen, sind Prepaid-Gutscheine eine durchdachte und alltagstaugliche Lösung.
Geschrieben von
Asisa Abu-oun